Magischer Kreis
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Geomantischer Arbeitskreis
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Im Einklang mit der Erde wandeln
Schon in der isländischen“ Edda“ der Skaldendichtung unserer Ahnen über Götter und Helden steht es geschrieben:
Aus des Ur-Riesen Ymirs Fleisch ward die Erde geschaffen aus seinem Blute das brausende Meer aus seinem Schädel das Himmelsdach….
Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der menschlichen Lebewesen
zeigt, dass sich die Menschen der früheren Zeiten um die Einheit der Welt sehr bewusst waren. Alle ursprünglichen Rituale feiern die
Verwandlungen im Jahreskreis und die so genannten Übergangsrituale Die Erde war z.B. für unsere germanischen
Vorfahren ein paradiesischer Garten (Midgart) und der Mensch war eingebettet im göttlichen Ganzen –Alles Lebendige war „Heilig und
beseelt“, war Teil des göttlichen Kräftespieles. Ein wahrhaft paradiesisches Zeitalter. Der Frühzeit Mensch lebte ganz in den
natürlichen Rhythmen des Sonnen und Mondrhythmus. Die Sonne bestimmte auf der Nordhalbkugel die Saat und Erntezeit, der Mond
die Jagdzeiten. Als ein Teil der Natur gab es keine Getrenntes Sein (Selbst Bewußt Sein) .Aufgrund seiner überlebensnotwendigen
Feinsinnigkeit nahm der ursprüngliche Mensch sämtliche Naturkräfte als beseelten Ausdruck des Lebendigen und Göttlichen wahr.
Diese ursprüngliche Lebensweise, die wir heute noch bei den alten
Kulturen in vielen Völkern in fragmentarischen Resten finden wurde nachhaltig gestört. Durch die einseitige Denkweise des mechanischen
Weltbildes sind die alten Mythen für die heutigen Menschen oft unverständlich. Die Einheit der Welt als Wesenhaftes wurde zerstört
(der Ur-Riese in der Edda umgebracht und in einzelne Teile zerstückelt….)und der Mensch schwang sich auf um
über die Natur zu herrschen. Durch Ackerbau und Handwerk wurde aus der ursprünglichen Einheit mit der Natur
ein „Ausnutzen und Beherrschen“ welches sich bis hin zur Industrialisierung entwickelte und heute massiv unsere
natürlichen Ressourcen gefährdet. Der Mensch begnügt sich nämlich nicht mit dem was er zum Leben braucht
sondern hortet in seiner Gier alles an. Die Christianisierung leitete eine weitere entscheidende Wandlung ein. Das
Wissen der Naturreligionen wurde gewaltsam bekämpft, auf die alten Plätze der Kraft wurden Kirchen gebaut , und
heilige Stätten , Quellen , Felsen verteufelt .An Stelle der ehemals Holden (Guten) Naturkräfte traten jetzt
christliche Heilige; und die Naturgeister deren Weisheit langsam verloren ging wurden zu Dämonen und Teufeln.
Mit der Synode von Liftinae im Jahre 743 und die Hexenbulle verbot die Kirche das Ausüben solcher Praktiken
sogar bei Todesstrafe. Das Hexereiverbot wurde z.B. in England erst 1951 aufgehoben
Das Wissen der alten Religion beinhaltete ein umfangreiches System
von kommunikativer Interaktion mit allem Lebendigen Animistische Naturreligion.
.So bildete sich auch schon früh auch ein Heilwissen aus , welches um
den feinstofflichen Kräftefluß und seiner feinstofflichen Energien wusste Die in Griechenland sogenannte Geomantie (Geo = Erde
Mantik =Weissagung) hatte Ihre Entsprechungen in den geheimen
Dashgubell Rädern und Runen bzw Oghams der keltischen Druiden und germanische Goden. Während das alte
„Baumwissen“ in Europa in den Untergrund der sogenannten Heckenschulen gehen musste wurde es in anderen
Teilen der Erde wie zB Afrika u. Asien stets beachtet , wie z.B. im chinesischen Feng Shui...Die heutige westliche
rationale Denkweise ist von dieser ursprünglichen Beachtung der Erde soweit entfernt, das sie nur mühsam
erkennt was viele Völker schon lange praktisch erfahren haben und bis heute genau beachten.... Es wird gelehrt,
daß alles sich auf Energie oder Schwingung reduzieren läßt .Jede Form von Leben, Lebewesen, selbst Gedanken
und Gefühle sind Energie in mehr oder weniger festem Zustand. Laut Einsteinscher Relativitätstheorie E=MxC2 sind
Masse und Energie ineinander überzuführen, untrennbar verwoben und äquivalent Einfach gesagt – wir müssen
umdenken Unsere Materie ist Schwingung in Form von Feldern. Die energetische Schwingung ist die
zugrundeliegende Realität unseres Seins. Auch unsere Sinnesorgane nehmen genau genommen nur Schwingung
wahr, die unser Gehirn wieder in Bilder verarbeitet. Wenn wir diese Welt als unterschiedliche Felder und Atome
begreifen, wird die jeweilige Sicht der Welt eine Frage der Wahrnehmung. Materielle Verkörperung ist ein immer
stärkeres Eintreten in das irdisch körperliche Sein. Aber auch das bewusste Herauslösen des geistig seelischen
Schwingungsprinzipes (Person= per sonare =Im Klang sein) wurde in den Mysterienschulen gelehrt, So wie der
Mensch ist auch die Erde ein lebendiger Organismus (Ymir/Gaia etc) welcher mit dem ganzen Universum in
Verbindung steht. Im irdischen Reiche der Elementare pulsiert der Erdgeist ähnlich den Energieströmen des
menschlichen Körpers in bestimmten Bahnen durch die Erdoberfläche .Diese Kraftlinien oder Schlangenlinien waren
seit der Steinzeit bekannt und wurden an bestimmten Plätzen mit Hilfe von Steinsetzungen und Baumpflanzungen
speziell gelenkt wie z.B. Stonehenge , Avebury, Carnac, New Grange und den Externsteinen
Die mehrdimensionale Wirkung dieser feinstofflichen Energien
durchzieht das gesamte nordeuropäische Naturreligiöse Vorstellungsbild. So erzählt man vom Netz der Wyrd welches alles
miteinander verbindet Den vier Raumdimensionen wurden die Qualitäten der Elemente zugeordnet. Diese formgebenden Kräfte
welche die Grundlagen aller sichtbaren Materie bilden sind charakteristische Ausformungen schöpferischer Weltenvorgänge. Die
damit verbundenen Kraftfelder können sich verdichten oder ausbreiten und damit im Menschlichen Körper und der Landschaft der
Erde spezielle Eigenschaften übermitteln. So wirken die gestaltenden Prozesse über die Formgebung der Landschaft auf den menschlichen
Körper ein und beeinflussen unser ganzes Wesen im grob- und feinstofflichen Bereich. Die Auswirkungen sind
dabei je nach dem ausgewählten Platz fördernd oder schädlich für die Eigenschwingung pflanzlichen, tierischen
oder menschlichen Lebens. So erklären sich besondere Heilwirkungen genauso wie Paranormale Phänomene durch
das Zusammenspiel kosmischer und Irdischer Kraftfelder die gemeinsam mit den Gestaltungskräften der
Elementarwesen einwirken. . Menschen die es vermögen diesen feinstofflichen Kräftefluß zu erschauen und zu
lenken nannte man früher “Erdherren„.Zu ihren Aufgaben gehörte das Ausrichten auf den Feinkraftfluss , das
Auffinden geeigneter oder ungeeigneter Orte , Auf- und Abladen magnetischer Ströme und Ausgleich schädlicher
Energien , das Bewahren des rechten Maßes und die Heilkunde mit Erdkräften. Die Erdfrauen und Erdherren, die
wir heute „Geomanten“ nennen waren auch die jenigen , die das Land rituell besaßen und dort auf dem (Heiligen
Stuhl ) Lehrstuhl weissagten und lehrten. Z.B. die Hagazussa im Hag sitzende oder Tunrida die Zaunreiterin die zwischen den Welten schamanisch reist.
“Da gingen die Weisen zu den Stühlen , gaben Sonne und Mond Ihre Namen und regelten den Lauf der
Gezeiten.“ So steht es in der Edda geschrieben .Interessant ist,das die Erde auch in unserer Kultur früher ein
kollektiver gemeinschaftlicher Besitz war.
Während der Zeit der Christianisierung und Kolonialisierung wurde
Naturreligion und deren Rituale bei Todesstrafe verboten und weltweit grausam verfolgt.. Das Land wurde in Besitz genommen.
Menschen wurden ebenfalls Besitz der Herrschenden (Leibeigenschaft) Besitz und Güter der oft grausam gefolterten Ketzer und Heiden
gingen in Fürstentümern und Kirchengütern unter In dieser dunklen Zeit wurden die Iberische Halbinsel und große Teile Englands
entwaldet um Schiffsflotten zu bauen und Schafzucht zu betreiben. Die Zeit der großen Industriealisierung warf Ihre Schatten voraus.
Was darauf folgte , vernichtete in wenigen Jahrhunderten bis zum heutigen Tage natürliche Resourcen wie Regenwälder, beutete
massiv Bodenschätze aus , vergiftete unsere Meere und veränderte nachhaltig unser Klima Wie wir alle an den Auswirkungen der letzten
Jahre unschwer erkennen können. Der Mensch tritt die Erde mit
Füßen. Das diese Prozesse welche wir längst nicht mehr kontrollieren
können unser Überleben kollektiv bedrohen hat sich offenbar noch nicht genügend herumgesprochen und wird gerne verdrängt
(Atomkraftwerke strahlen radioaktiv 200000 Jahre wir haben 2000 Jahre Geschichte /Wasser ist lebensnotwendig und Luft auch...)Der
erste Schritt zur Heilung der Erde ist auch ein Schritt zur Heilung unseres Selbst - wir müssen die künstliche Trennung aufheben und
uns wieder verbinden mit der Natur und den kosmischen Gesetzmäßigkeiten die lange waren bevor es Menschen gab..
Der Planet besteht auch ohne uns weiter, unsere Aufgabe ist es das Wissen zu finden das uns mit allem
verbindet anstatt uns immer weiter abzutrennen .und die Regeln und Zyklen der Natur wieder zu beachten .Die
Biodynamische Landbauweise und die Naturheilkunde zeigen uns verheißungsvolle Wege zur Heilung der Welt.
Das Wissen unserer Alten ist nicht vergessen worden - fangen wir an uns wieder zu be-sinnen – jeder für sich und
alle gemeinsam.....Die Geomantischen Lehren zu verstehen kann ein erster Schritt dazu sein.
Volkert Volkmann Copyright Bilder und Texte / Alle Rechte vorbehalten
Volkert Volkmann wurde 1957 geboren und erlernte die Geheimnisse der Europäischen Naturreligion im Coven of Croatoan des Clan Gunn , wo er 1986 den Meistergrad erlangte (Godenweihe 1979) sowie der Comardiia
Druuidiacta und dem OBOD .Bereits 1975 begründete er den Verein für Urgestaltung und den gemeinnützigen Yggdrasil Kreis e.V.
Er betreibt seit 1984 eine Naturheilpraxis in der traditionelle Medizin praktiziert wird und lehrt das alte Wissen auf
Seminaren und Vorträgen. Er ist 1. Vorsitzender des „Dachverbandes für Naturreligion KultURgeister e.V“. und
Initiator der ersten großen Heidnischen Baumpflanzungen „Kreis der Bäume“ und der „Heidnischen Erfahrungsfelder“ auf den „Heidentagen“.
Neben zahlreichen Veranstaltungen auf internationalen Kongressen, vielen Radio und Fernsehinterviews (Pfarrer
Fliege, R.Williamsen) erfolgten im In und Ausland Print und Musikpublikationen sowie Projekte mit den Universitäten Giessen (D) und Peruggia (I).
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