Magischer Kreis
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ASATRU - Germanische Naturreligion
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Traditionelle Germanische Naturreligion und Goden des Yggdrasil-Kreises
Traditionelle Germanische Naturreligion
Der Wunsch des Menschen, seine eigene Mitte zu finden (Meditation), ist uralt. Jedes Land der Erde verfügt dazu
über seine kulturspezifischen Systeme, wie z.B. Japanisches Zen oder Indisches Yoga usw. Eine der
Bezeichnungen für die Europäische Naturreligion „ASATRU“ bedeutet soviel wie „Wissen der Asen“ oder „Weisheit
der Asen“. Es verbindet auch „Asa“ mit „Tru“= Treue. Diese Treue gilt den Asen, d.h. den altnordischen und germanischen Gottheiten.
ASATRU ist in Island anerkannte Religion. Auch gibt es neben den
naturreligiösen Goden zum Beispiel von der Regierung „Feenbeauftragte“, Elfenschulen etc.
In besonderer Form finden wir in der Naturreligion Bewegung, Gesang, Atem,
Konzentration, Imagination die uns gemeinsam helfen unsere naturgegebene Harmonie zu finden. So können wir aus altem Wissen der
Runenmeister Kraft schöpfen, um die Knoten des Lebens hier und jetzt heute lösen.
Das Wort Rune kommt aus dem Nordischen und bedeutet u. a: „geheimnisvolle Kunde“. Runen sind kosmische
Symbole und Gesetzmäßigkeiten, ebenso wie Schriftzeichen der Europäer vor Übernahme der lateinischen Schreibweise.
Bei Runenübungen wird der magnetisch-elektrisch-ätherische Kreislauf zum
Fließen gebracht und die Gesundheit und das Wohlbefinden gestärkt. Gleichzeitig wird das wesentliche des Menschen entdeckt und verwandelt.
ASATRU ist eine neuere Bezeichnung für eine Philosophie - eine sehr alte
Naturreligion, die uns den Weg auch in unsere Zeit zeigen kann, um individuell die in uns verborgenen Kräfte zu entfalten. Es ist das Wissen um
die innere Quelle von Freude, Phantasie und Kreativität, das uns hilft, erfüllt zu leben, selbständig zu denken und zu handeln und trotzdem den
Überblick nicht zu verlieren.
Es ist unser Ziel, die Wurzeln unserer eigenen Kultur wiederzuentdecken
und in lernendem und lehrendem Austausch weiterzugeben. Bei dieser Arbeit helfen uns Entspannung, Vertiefung (Meditation), Tanz, Musik und
Masken ebenso wie das Wissen um Magie, Runen, Schamanismus (Extasetechnik), Feuerlauf, Sternenwissen,
Hexenkult und Erdreligion und Trancetechniken (Seidr/Rasa). Die Form in der wir zusammenkommen, ist uralte
Tradition und im Laufe der Zeit gewachsen. So wurden wir ein Kreis der Verwandlung keiner drinnen keiner draussen - keiner oben und keiner unten.
Wir kommen überall zusammen und finden uns im gleichen „Kreis der Kraft“.
Die Goden des YGGDRASIL-KREISES
Das Wort Gode stammt ursprünglich aus dem isländischen Sprachgebrauch. Es
bezeichnet diejenigen Menschen, die sowohl religiöse Rituale anleiteten und die
auch politische Regierungsgewalt und weltliche Macht inne hatten. Das System der
Godenschaft endete mit dem Jahr 1271 mit der Einführung der Jarnsida dort offiziell
.Das Wort Gode ist auch im ostnordischen belegt und findet sich unter anderem auf
zwei Runensteinen die Wikinger auf Fünen bei Odense errichtet haben. Wir können davon ausgehen, das die Germanen ein weit verzweigtes religiöses System
besessen haben, in dem zwar einzelne Gottheiten je nach Ort variierten, die
Götterfamilie jedoch insgesamt recht einheitlich verehrt wurde. So kam es auch zur
Ausbildung eines religiösen Kultes und damit verbundener Weihehandlungen. Quellen über solche kultischen Handlungen finden sich im Landnamabok und der
Sturlunga Saga. Aus diesen Quellen geht hervor, das die Rituale oft von Zupfinstrumenten begleitet wurden und die Goden genau wie die Druiden lange
weiße Kleider trugen. Die Beschreibungen stammen meist aus dem 13. Jahrhundert
und lassen mit etwas Intuition einen ersten Eindruck entstehen, der von der
Archäologie und von der Folklore abgerundet wird .Wir bekommen ebenfalls einen Eindruck über die religiösen Praktiken unserer Vorfahren, wenn wir die
Kirchengeschichte und Ihre Zwangsmissionierung etwas genauer betrachten. So
wurde oft genau aufgezeichnet was in dem heidnischen und abergläubischen Volke im Jahr 743 bei Todesstrafe
verboten wurde. Der für seine Tätigkeit als Bekehrer geheiligte Bonifatius der nicht nur die Donareichen gegen
den Willen der Bevölkerung unter Militärschutz fällen ließ, hatte hierbei in Liftinae persönlich den Vorsitz. Die
Verbote umfassten bei Todesstrafe den Ahnenkult, Versammlungen in heiligen Hainen, Errichten von Götterhütten
im Wald, Opferkulte für die alten Götter ( zB. Yrias /Fasching etc), Weissagung, Bezauberung und natürlich besonders auch die Heilkunde.
All dieses Wissen wurde früher in Form der Äusseren Mysterien (Wissenschaften) und der Inneren Mysterien
(Philosophie Mystik und Magie) in den großen Wissensschulen gelehrt. So erklärt sich der Name der Goden
sinngemäß auch von selbst. Etymologisch wird das Wort zu God -Gott gestellt. Es sind also die Menschen, die den
Weg der Götter gehen und „Gutes“ tun.
Zu Beginn gab es in Island 48 Goden die auch Höflingar (Häuptlinge) genannt wurden. Sie vereinten religiöse und
staatliche Macht im grossen, im kleineren wirkten die Hofgodi (Tempelgoden) die jeweils einem Bezirk oder
Heiligtum vorstanden. Wenn für eine Familie ein Fest gefeiert wurde und es gab keinen Goden in der Nähe der
daran teilnehmen konnte, wurde diese religiöse Aufgabe den ältesten Personen in der Gemeinschaft übertragen.
Durch das Allthing im Jahre 930 wurde eine noch klarere Struktur geschaffen. Man legte die Zahl der gesamten
Godentümer und Thingversammlungen auf 36 fest. Im Jahr 965 wurde das Land dann in vier Bezirke aufgeteilt. Zu
jeder Thingversammlung gehörten 3 Goden und die Gruppen haben jeweils einen „Haupttempel“ Alle Goden sollten
den gleichen Einfluss haben und gemeinsam beraten. Im 12. Jahrhundert gehörten zu solch einem Einflussbereich
etwa 100 Bauernhöfe. Es gab wie bei den Druiden auch weibliche Goden, die Gydjas. So wird in der Vatnsdoela
von einer Frau mit Namen Stein vor berichtet, die Tempelpriesterin (Hofgydja) war. Religiöse und weltliche Fragen
sowie die gemeinsame Verwaltung des Landes wurden auf den Thing Versammlungen geregelt. .Jeder Gode hatte
dort seine Thingleute. Diese hatten das Recht den Goden innerhalb des Thing Bezirkes zu wechseln. So war
gewährleistet, das die Goden die Interessen ihrer Thingleute auch vertreten. Die Goden begannen Ihre Treffen am
Sonnenuntergang vor dem ersten Thing Tag .Jeder hatte eine Stimme in der Versammlung Bei Streitigkeiten
wurden die Richter und Sprecher ausgewählt. Im eigenen Bezirk nahm der Gode auch die Rolle des Richters ein. In
diesem System ist auch die Grundidee der Demokratie enthalten. Jeder Gode war von der Bevölkerung abhängig
und daher mussten auch alle an den Things teilnehmen. Mindestens jede neunte wehrfähige Person musste seine
Goden auf der Thingfahrt begleiten. Auf diese Weise waren die Bewohner des Landes bestens organisiert und
strukturiert. Jeder Mensch hatte das Recht auf dem Thing frei zu sprechen und auch Handel und Preise wurden hier zentral einheitlich geregelt.
Als gegen Ende dieser organisierten Kleinstaaten die religiösen Werte des Godentumes verfielen, wurde das
ganze Land nur noch von wenigen Männern aus den mächtigsten Familien regiert. Das stärkste Schwert hatte die
Macht, wenn man dem glauben darf was in der Heimskringlar geschrieben steht. Mit der Polarisierung in Adel und
Bauern brach eine kriegerische Zeit über die Nordländer herein. Die Geschichte zeigt uns immer wieder, das die
Goden die spirituellen Führer gewesen sind. Sie waren Hüter für die Rechte der Menschen und Ihre
hervorragenden Fähigkeiten machten Sie zu Vordenkern und Philosophen, deren Einfluss bis heute unverändert
andauert. Die wunderbaren Schätze die unsere Kultur besitzt zeigen uns bis heute einen spirituellen Weg auf, der
allen interessierten Menschen hilft Ihre eigenen Wurzeln zu finden. Die Ursprünge dieser „ältesten Religion“ sind
praktisch und lebensnah, verwoben in den Übergangsritualen, Jahreskreisfesten und magischen Handlungen,
heute vielfach auch als Naturreligion bezeichnet, sind über die ganze nördliche Halbkugel verbreitet. Das Wissen
der Goden ist untrennbar verbunden mit dem Wissen um die Runen und den Ihnen inne wohnenden magischen
Kräften. Diese lehren uns die verschiedenen Wege die geistig erwachte Menschen gehen können.
Der YGGDRASIL-KREIS.org ist eine traditionelle Religionsgemeinschaft. Unser heiliges Symbol ist der Lebensbaum.
Dem RAT der Goden des Yggdrasil Kreis obliegt die Durchführung der Feste und Übergangsrituale sowie Kultfeiern (Thingfeste) der Gemeinschaft.
Die Goden und Gydias des YGGDRASIL KREIS e.V. werden nur vom RAT des YGGDRASIL-Kreises und sonst von
keiner anderen Organisation oder Einzelperson ausgebildet, geprüft, geweiht und eingesetzt .
Die Godenschaft umfasst eine persönliche mehrjährige Ausbildung mit Überprüfung der Eignung und Lebensweise,
Wissensprüfung (Geschichte , Mythologie, Heilkunde, Geomantie, Runenkunde etc. sowie Nachweise praktischer
Arbeiten (Fertigkeitsprüfung) und Durchführung umfangreicher kultischer Rituale (Runenbefragung, Stadha,Galdrar etc).
Die Godenweihe kann nur durch einen traditionell geweihten Goden und zwei Blotmen/Zeugen durchgeführt
werden und endet feierlich durch einen Godeneid. Der Yggdrasil–Kreis erkennt nur traditionell ausgebildete und
geweihte Goden und Gydias an die diesen Eid abgelegt haben.
Das Mindestalter für die Godenschaft beträgt 18 Jahre. Die Godenschaft wird vom RAT des Kreises bestätigt. Das
Mindestalter für die Mitgliedschaft im RAT DES KREISES ist 35 Jahre. In besonderen Fällen können Ausnahmeregelungen getroffen werden.
Die Godenschaft und Mitgliedschaft im Kreis der Goden des YK ist ein naturreligiöses Amt und darf nicht aus kommerziellen Zwecken ausgeübt werden.
Die Goden und Gydias der Gemeinschaft können an verschiedenen Ritualen des Jahreskreises sowie an
Forbildungsveranstaltungen des YGGDRASIL KREIS teilnehmen.
Die Goden und Gydias haben die Aufgabe Rituale und Zeremonien zusammen mit den Kultleitern für die trad. Feste
und Übergangsrituale (Taufr/Segnung/Fest der Früchte/Eheleiten usw.)vorzubereiten und den Blòt für die Gemeinschaft und deren Gäste durchzuführen.
Die Goden und Gydias haben die Aufgabe Ihren Wissensstand ständig zu erweitern und sich untereinander
auszutauschen. Sie bilden gemeinschaftlich den Rat der Goden des YK. Der RAT ist für alle wichtigen Entscheidungen des YGGDRASIL-KREIS zuständig.
Hof- Goden stehen einem Heiligtum vor in welchem sie nach Absprache mit dem RAT die Rituale leiten ( zB.Hof
ARKUNA , Hof SOLWAIG Hof SONNENHOF , Hof REINHOLDSHOF ,Hof RUISGARD u.a..) und Schüler ausbilden.
Im Auftrag des RATES des Yggdrasil Kreises Erarbeitet Yul 1980 vom Godenrat des YK/Urgestaltung
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